Welcher Saunatyp sind Sie?
Geschrieben von admin am 16. November 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Wellness sorgt für ein ganzheitliches Wohlbefinden. Der Körper und der Geist sollen gleichermaßen vom stressigen Alltag abschalten und zur Ruhe kommen. Wo könnte das besser funktionieren als in der Sauna? Durch die wohlige Wärme werden die Muskeln entspannt und Sie können sich mal wieder richtig fallen lassen. Aber ein Saunagang hat noch mehr positive Effekte als die reine Muskelentspannung. Zudem gibt es verschiedene Arten des Schwitzbades.
Welcher Saunatyp ist nun am besten geeignet? Und welche Sauna erzielt welche Wirkung?
Zunächst gibt es natürlich die klassische Sauna, oder auch finnische Sauna genannt. Durch einen Holz-, Öl- oder einen elektrischen Ofen werden hier Temperaturen von 70° bis 100° Celcius erzeugt. Die Luftfeuchtigkeit ist dabei relativ gering, wird aber durch den so genannten Aufguss erhöht. Dazu wird Wasser auf die heißen Steine gegossen. Durch den Wasserdampf erhöht sich die gefühlte Temperatur. Der Körper wird dabei enorm aufgeheizt und beginnt zu schwitzen. Dadurch wird der Körper von innen heraus gereinigt, da er viele schädliche Krankheitserreger durch das künstlich erzeugte Fieber zerstört. Durch den Wechsel zwischen Hitze und der anschließenden Abkühlphase wird nicht nur die Muskulatur entspannt, sondern auch der Kreislauf, das Immunsystem und der Stoffwechsel angeregt. Und auch das Hautbild verbessert sich durch den Saunagang, da sich durch die Hitze die Gefäße öffnen und damit für eine stärkere Durchblutung sorgen.
Wer unter akuten Infektionskrankheiten oder Herz-/Kreislaufproblemen leidet oder entzündete Stellen aufweist, sollte jedoch von einem Besuch der klassischen Sauna absehen. Die enorme Hitze stellt in diesem Fall eine zu hohe Belastung dar und kann zu verstärkten Beschwerden führen. Brillenträger sollten für den Saunabesuch über Kontaktlinsen nachdenken, da Brillengläser durch den ständigen Wechsel zwischen heiß und kalt beschlagen. Damit die Augen in der trockenen Saunaluft nicht austrocknen, empfehlen sich hier Air Optix Kontaktlinsen, die durch ihr spezielles Material Wasser gut speichern und damit kein Wasser aus dem Tränenfilm ziehen. Für weitere Informationen bitte hier klicken.
Eine für den Kreislauf schonendere Art der Sauna ist das Dampfbad, wozu auch die türkische Sauna zählt. Denn hier beträgt die Temperatur nur etwa 35° bis 55°. Die wohltuende Wirkung wird hier durch Dampf erzeugt, der für eine Luftfeuchtigkeit von nahezu 100 Prozent führt. Durch die niedrige tatsächliche Raumtemperatur wird der Körper nicht zum Schwitzen gebracht. Jedoch erzielt der Wasserdampf dieselbe Wirkung wie die Wärme in der klassischen Sauna. Des Weiteren befeuchtet der Wasserdampf die Atemwege und wirkt damit schleimlösend – perfekt um einer Erkältung vorzubeugen beziehungsweise bestehende Erkältungssymptome zu lindern.
Wem auch dieser Saunatyp zu extrem ist, der sollte einmal ein Sanarium testen. Dieses feuchte Wärmeluftbad ist der Mittelweg zwischen dem Dampfbad und der klassischen Sauna. Die Temperatur lässt sich auf 45° bis 65° regeln, die Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 40 und 55 Prozent. Die wohltuende Wirkung wird hier oft noch durch eine zusätzliche Klang- oder Lichttherapie unterstützt.
Welcher Saunatyp nun am besten geeignet ist, liegt in Ihrem individuellen ermessen. Testen Sie die verschiedenen Formen aus und entscheiden Sie selbst in welcher Sauna Sie sich am wohlsten fühlen. Möglichkeiten dazu haben Sie viele. Nicht nur in den Unterkünften der klassischen Ski-Gebieten in den Alpen gehören Saunen mittlerweile zum Standard, sondern auch ein Winterurlaub mit Sauna an der Nordsee wird immer stärker nachgefragt.
Bildquelle: Olaf Tausch – wikipedia.de
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